Warum dein Buch das Beste verdient – und wie du es mit Freude überarbeitest

„Ich habe mein Buch fertig geschrieben – und jetzt?“
Diese Frage stellen sich viele Autor:innen, wenn das erste große Werk endlich auf dem Papier steht. Aber bevor du dein Manuskript veröffentlichst oder es an Verlage schickst, wartet noch eine ganz wichtige Phase auf dich: die Überarbeitung. In diesem Blogbeitrag geben wir dir praxisnahe Einblicke in eins unserer Herzensthemen: das Selbstlektorat.


Fang nicht sofort an – finde erst deine Vision wieder

„Bevor du überarbeitest, erinnere dich an die Stimme, mit der du das Buch geschrieben hast.“

Viele springen direkt ins Korrigieren. Doch bevor du deine Szenen auseinandernimmst, geh einen Schritt zurück. Stell dir die Fragen:

  • Warum hast du dieses Buch geschrieben?
  • Was war dein Ziel, deine Motivation?
  • Welche Emotionen wolltest du beim Schreiben transportieren?

Wir nennen es liebevoll „Zurück in die Vision“. Diese innere Haltung verändert die Art, wie du überarbeitest. Du siehst nicht nur Fehler, sondern die Möglichkeiten, deine Geschichte noch stärker zu machen.


Jede Szene ist ein Mini-Buch

„Eine gute Szene hat eine innere Energieveränderung – von positiv zu negativ, oder umgekehrt.“

Viele Manuskripte schwächeln in der Dramaturgie, weil Szenen „plätschern“. Wir empfehlen, bei jeder Szene zu prüfen:

  • Gibt es einen Spannungsbogen?
  • Verändert sich die emotionale Lage der Figur?
  • Passiert wirklich etwas Bedeutendes?

Ein einfacher Trick: Notiere hinter jeder Szene ein „+“ oder „–“ je nach emotionalem Zustand am Anfang und Ende. So erkennst du auf einen Blick, wo die Spannung fehlt.


Deine Figuren sind das emotionale Zentrum

„Kennst du deine Figur wirklich – von innen nach außen?“

Ein starker Plot funktioniert nur, wenn die Figuren überzeugend sind. Bevor du überarbeitest, tauch tief in deine Charaktere ein.

  • Was hat sie geprägt?
  • Welche Entscheidungen mussten sie treffen?
  • Was fühlen sie – und warum?

Nicht die Leser:innen müssen alles wissen, aber du solltest es. Nur so kannst du glaubwürdige Entwicklungen schreiben, die berühren.


Struktur hilft – auch beim Überarbeiten

Wir empfehlen die Arbeit mit Trello-Boards, um Manuskript in Szenen zu unterteilen. So bekommt man einen Überblick über Handlung, Spannung und Tempo. Für dich heißt das: Nutze Tools, Mindmaps oder auch einfach Karteikarten, um Struktur in dein Projekt zu bringen. Je klarer du weißt, wo du stehst, desto fokussierter kannst du überarbeiten.


Hol dir gezieltes Feedback von Testlesern

„‚War schön zu lesen‘ reicht nicht. Testleser brauchen konkrete Fragen.“

Testleser sind Gold wert, aber nur, wenn du ihnen gezielte Aufgaben gibst. Was du brauchst, ist kein allgemeines „Hat mir gefallen“, sondern Feedback zu Schlüsselszenen, Figurenentwicklung, Logikbrüchen oder emotionaler Tiefe. In unserem Selbstlektoratskurs „Zauberfeder“ bekommst du dafür ein fertiges Aufgabenblatt, damit dein Testleser-Feedback wirklich weiterhilft.


Überarbeiten ist kein linearer Prozess, aber er lohnt sich

„Du wirst nicht glücklich, wenn du die kritischen Stellen ignorierst.“

Selbstlektorat ist ein Handwerk und wie jedes Handwerk lernst du es durch Tun. Ilka Sommer, Eva Maria Nielsen und Janet Zentel haben gemeinsam einen Selbstlektoratskurs entwickelt, mit dem du Schritt für Schritt mehr Sicherheit bekommst, wo du ansetzen kannst und worauf du achten solltest.

Wenn du dein Buch mit Freude, System und Tiefe überarbeiten willst, dann ist der Zauberfederkurs genau das Richtige für dich.

„Dein Buch verdient das Beste und das beginnt mit deiner Überarbeitung.“


Du willst mehr übers Überarbeiten lernen?

Dann hol dir den Selbstlektoratskurs „Zauberfeder“ vom Bookerfly Club: Zauberfeder
Und wenn du mit KI dein Buch schreiben oder überarbeiten willst, dann schau dir die KI-Schreibschule von Janet Zentel und Juri Pavlovic an: https://go.bookerfly.de/buch-schreiben-mit-ki-club/