Wenn der Kopf leer ist: Wie du mit Liebe und Leichtigkeit aus der Schreibkrise kommst
Wir alle kennen sie: diese Phasen, in denen das Schreiben schwerfällt. Wo jede Idee verdunstet, noch bevor sie auf dem Papier landen kann. Man nennt das Schreibblockade, aber was steckt wirklich dahinter? Und viel wichtiger: Wie kommst du da wieder raus?
In diesem Blogbeitrag bekommst du eine Sicht auf kreative Flauten und wie du mit Achtsamkeit, Struktur und ein wenig Selbstliebe wieder in den Schreibflow findest.
Schreibblockade? Es gibt sie eigentlich nicht
„Es gibt keine Schreibblockade. Nur innere Stimmen, die gerade zu laut sind.“
Ob Selbstzweifel, Erschöpfung oder Perfektionismus: was wir „Blockade“ nennen, ist oft ein Signal: Dein System braucht etwas. Pause. Vertrauen. Struktur.
Was du brauchst, um wieder schreiben zu können
1. Sorge gut für dich
Kreativität braucht einen klaren Kopf und einen versorgten Körper. Also:
- Iss regelmäßig und gesund.
- Beweg dich: ein Spaziergang, Tanz oder einfach frische Luft.
- Schlaf genug: Schlaf ist der Dünger für kreative Gedanken.
„Du kannst nur geben, wenn du innerlich aufgeladen bist.“
2. Plane kleine Etappenziele
Statt „Ich schreibe heute 30 Seiten“ lieber:
- „Ich schreibe heute 15 Minuten.“
- „Ich beende diese eine Szene.“
So bleibst du dran und feierst jeden kleinen Fortschritt.
3. Schaffe dir Rituale
Ob Morgenseiten (à la Julia Cameron), eine feste Schreibzeit oder das bewusste Teetrinken vorm Schreiben, Rituale helfen, deinen inneren Schreiber zu aktivieren.
Praktische Tipps gegen akute Blockaden
1. Lies, was du schreiben willst
Greif dir ein Buch, das dich inspiriert, eines, das so geschrieben ist, wie du es dir für dein Projekt wünschst. Tauche ein und schreibe dann direkt danach.
2. Schreib über deine Blockade
In der dritten Person: „Sie saß vor dem leeren Blatt. Ihr Kopf fühlte sich an wie aus Watte.“ Oder im Dialog mit deiner Blockade: „Was willst du mir sagen?“
3. Fokussiere dich auf deinen Leser
Was braucht deine Leser:in gerade? Was würde ihr helfen? Wenn du deinen Fokus vom „Ich muss schreiben“ auf „Ich darf etwas geben“ verlagerst, entsteht Raum.
Spirituelle Tools für emotionale Klarheit
- Stell Fragen ans Leben: Schreib an eine höhere Instanz, egal wie du sie nennst. Frag: Was soll ich gerade lernen? Wohin darf ich wachsen?
- Gedanken umwandeln: Notier dir blockierende Sätze wie „Ich werde dieses Buch nie schaffen“ und formuliere sie um: „Ich schreibe jeden Tag ein bisschen – und komme voran.“
„Schreiben ist ein Liebesakt. Und Liebe braucht Raum, Zeit und Vertrauen.“
Ein konkreter Tipp zum Schluss: Der Schreibkalender
Nenn deinen Schreibtermin nicht einfach „Termin“ – sondern z. B. „Date mit meinem Roman“. Gib deinem Projekt Raum und Bedeutung. Und denk dran: Schreiben darf schön sein. Es darf fließen. Es darf sich wie Verliebtsein anfühlen und manchmal wie Arbeit. Beides gehört dazu.
Deine Geschichte braucht dich, aber nur, wenn du auch auf dich achtest
Eine Schreibblockade ist kein Endpunkt, sondern ein Hinweis. Vielleicht sogar ein Geschenk. Nimm dir Zeit, höre hin, vertrau dem Prozess und geh in kleinen, liebevollen Schritten weiter.
Der beste Schreibfluss entsteht, wenn du dir selbst Raum gibst. Wenn du aus deiner Schreibblockade raus willst, tu dir selbst einen Gefallen und hol dir Unterstützung. Im Bookerfly Club begleiten wir uns gegenseitig durch Höhen und Tiefen des Schreibens. 👉 www.bookerfly.de
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